Schlagzeilen
Erst wollte die Tory-Regierung nicht einmal verhandeln. Doch die größten Streiks in der Geschichte des NHS haben nun eine Tariferhöhung gebracht. Noch ist offen, ob die Beschäftigten zustimmen.
Eine Schweizer Großbank bekommt die Quittung für Skandale und Fehler. Polen liefert Kampfjets an die Ukraine. Und der Axel-Springer-Verlag wirft die »Bild«-Chefredaktion raus. Das ist die Lage am Donnerstagabend.
Folter, vorsätzliche Tötungen und sexuelle Gewalt: Eine von den UN unterstützte Untersuchung wirft Russland zahlreiche Kriegsverbrechen in der Ukraine vor. Dazu zählt auch die Verschleppung von Kindern.
Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu ist zum Antrittsbesuch in Berlin. Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) äußert bei dem Treffen Sorge über die geplante Justizreform des Landes.
Frankreichs Regierung hat die umstrittene Rentenreform durchgebracht - mithilfe von Verfassungsartikel 49.3, auch "Dicke Bertha" genannt. Zum Einsatz kam dieser Artikel bereits öfter.
Ein Strategiepapier aus Russlands Präsidialverwaltung soll belegen, wie Moskau in die moldauische Politik eingreift. Eines der Ziele demnach: den Westkurs der Regierung zu verhindern.
Kritiker finden: Im »Friedensplan« für die Ukraine hatte China die Interessen Kiews zurückgestellt. Nun gab es einen Austausch zwischen den Außenministern beider Länder. Pekings Forderungen bleiben aber weiter vage.
Folge der Silicon-Valley-Pleite: Der Börsenwert des Geldhauses First Republic ist um 30 Prozent eingebrochen. Offenbar prüfen nun andere Banken eine Kapitalspritze, darunter JPMorgan und Morgan Stanley.
Im Eiltempo versucht Verteidigungsminister Poris Pistorius, die an die Ukraine gelieferten Panzerhaubitzen der Bundeswehr zu ersetzen. Nach SPIEGEL-Informationen muss sich die Truppe aber noch lange gedulden.
Viele Kommunen stehen bei der Aufnahme von Geflüchteten an ihrer Belastungsgrenze. Landrat Jens Marco Scherf beschreibt die Lage als »prekär«. Im Talk entfacht eine Debatte über Rassimus. Hier sehen Sie die Höhepunkte.
Nach mehreren Krisen im öffentlich-rechtlichen Rundfunk soll die Transparenz erhöht und Gremienkontrolle gestärkt werden. Dazu haben die Länderchefs einen Entwurf für einen vierten Medienänderungsstaatsvertrag vorgelegt.
Die Grünen-Bundestagsfraktion will auch im Osten einen früheren Kohleausstieg. Ein internes Papier beschreibt erste Eckpunkte eines möglichen Ausstiegs in Brandenburg, Sachsen und Sachsen-Anhalt. Von Nina Amin und Iris Sayram.