Deutschland

Beim Auswärtigen Amt sind fast zwei Jahre nach der Rückholaktion von Reisenden zu Beginn der Coronapandemie noch Tausende Rechnungen offen. Ein Teil der Kosten wird wohl auch nicht beglichen.

Corona bleibe zwar problematisch, noch schlimmer sei aber der Fachkräftemangel, sagt BA-Vorstand Daniel Terzenbach. Er fordert eine gezielte Einwanderungspolitik.

260 Charterflieger schickte die Bundesregierung im Frühjahr 2020 in alle Welt, um wegen Corona gestrandete Touristen nach Hause zu holen. Bis zu 1000 Euro wurden den Passagieren später in Rechnung gestellt - gezahlt haben längst nicht alle.

Mit neuen Kompetenzen steigt der Druck auf das Bundeskartellamt. Im Kampf gegen die Übermacht großer Konzerne wie Facebook und Amazon fordert die Behörde mehr Ressourcen.

Martin Griffiths, ein Vizegeneralsekretär der Uno, hat die Angriffe auf Zivilisten in Myanmar verurteilt. Vor wenigen Tagen waren über 30 Leichen in Autos entdeckt worden. Laut einer NGO habe das Militär die Menschen verbrannt.

Nach der Weihnachtspause dürfte der deutsche Börsenindex fast auf dem Schlussniveau der vergangenen Woche starten. Weiterhin belasten aber Nachrichten zu hohen Infektionszahlen in der Omikron-Welle die Anleger.

Der grüne Ministerpräsident von Baden-Württemberg, Winfried Kretschmann, hat Kommentare von FDP-Vizechef Wolfgang Kubicki zur Impfpflicht scharf kritisiert. Solche Beiträge seien »völlig ungeeignet, die Debatte angemessen zu führen«.

Die Gesundheitsämter haben dem Robert Koch-Institut 13.908 Neuinfektionen gemeldet - die Inzidenz steigt leicht im Vergleich zum Vortag und liegt nun bei 222,7. Wegen der Feiertage seien die Zahlen jedoch nur bedingt aussagekräftig.

Bei Corona-Protesten in Schweinfurt ist die Polizei gegen gewaltbereite Teilnehmer mit Schlagstöcken und Pfefferspray vorgegangen. Dabei wurde ein Kind verletzt. Eltern sollten ihre Kinder von Aggressoren fernhalten, appellierten die Beamten.

Weltärztepräsident Frank Ulrich Montgomery hat Richter kritisiert, die 2G-Regeln im Einzelhandel als unverhältnismäßig gekippt haben. Bundesjustizminister Marco Buschmann wies die Kritik zurück.