Wirtschaft
Wo ist die Gefahr am größten, dass die Immobilienblase platzt? Die Lage in Frankfurt und München hat sich laut einer Studie etwas entspannt. Doch im Vergleich sieht es in der »Weltstadt mit Herz« noch immer schlecht aus.
Die Bundesregierung pocht eigentlich auf eine Strategie des »De-Risking« gegenüber China. Doch eine Auswertung der Auslandsinvestitionen zeigt: Im ersten Halbjahr setzten deutsche Firmen sogar noch stärker auf China als bisher.
Das Geschäft brummt beim Wohnmobil-Produzenten Knaus Tabbert: 2023 könnte das Unternehmen doppelt so viel Umsatz machen wie noch 2020. Die Zahlen lösen einen Kurssprung der Aktie aus, die zuletzt in Turbulenzen geraten war.
Gloria von Thurn und Taxis irritiert mit Äußerungen zu Kindesmissbrauch und Migration, ist aber Schirmherrin der Schlossfestspiele Regensburg. Nun zieht der Sponsor BMW laut einem Zeitungsbericht wohl Konsequenzen.
Russland rutscht auf Rang 36 der deutschen Handelspartner ab. Die »Entflechtung« sei in vollem Gang, meldet die neue Chefin des Ost-Ausschusses der deutschen Wirtschaft – und warnt zugleich vor Druck auf Firmen, die in Russland bleiben.
Seit Jahresbeginn haben rund 50 Krankenhäuser in Deutschland Insolvenz angemeldet. Nun fordert die Lobbyvereinigung der Kliniken mehr Geld und einen Inflationsausgleich für die Häuser – und will Druck auf der Straße machen.
Deutschland braucht pro Jahr aktuell 700.000 neue Wohnungen, rechnet der Vonovia-Konzern vor. Gleichzeitig stoppt das Unternehmen selbst aber den Bau von 60.000 Einheiten. Wie passt das zusammen?
Der Entwicklungsökonom Patrick Kaczmarczyk fordert einen Neustart für den Kapitalismus – und setzt dabei ausgerechnet auf die katholische Soziallehre. An der Oppositionspolitik der CDU lässt er kein gutes Haar.
»Grundlage der spanischen Küche«: Die Olivenernte ist in Spanien wegen anhaltender Trockenheit nur halb so groß ausgefallen wie zuvor. Nun ziehen die Preise an und die spanischen Familien sind beunruhigt.
Birmingham ist die zweitgrößte Stadt in Großbritannien – und weitgehend zahlungsunfähig. Jetzt handelt die britische Regierung: Zur Konsolidierung könnte es zum Notverkauf von Bibliothek und Museen kommen.
Wie geht es mit Volkswagen weiter? Die Arbeitnehmervertreterin Daniela Cavallo sagt, der Konzern steuere auf einen »perfekten Sturm« zu. Die Sparpläne des Vorstands hält sie für falsch.
Die Ampel streitet über niedrigere Industriestrompreise. Laut Wirtschaftsminister Habeck sind sie nötig. Nicht, weil Unternehmen drohen abzuwandern – sondern, weil sie sonst den Anschluss verlören.