Schlagzeilen
Straffreiheit für Wagner-Chef Prigoschin, seine Söldner und ein Umzug nach Belarus - darauf haben sich der Kreml und Prigoschin geeinigt. Laut ARD-Korrespondentin Ina Ruck werden die Ereignisse des heutigen Tages für Präsident Putin "schwer zu erklären sein".
Zwar hat der aufständische Söldnerchef Jewgeni Prigoschin seinen Marsch auf Moskau offiziell abgebrochen. Die Bewohner der russischen Hauptstadt trauen dem Ganzen aber noch nicht.
Wagner-Chef Jewgeni Prigoschin und der russische Präsident Wladimir Putin haben sich offenbar geeinigt. Experten aber sehen einen Verlierer am Ende des Tages.
So plötzlich, wie sie begonnen hatte, war die Wagner-Rebellion wieder beendet. Jetzt zeigt sich, was Jewgenij Prigoschin dafür bekommen haben könnte: Der Kreml lässt seine Söldner straffrei davonkommen – und ihn selbst nach Belarus.
So plötzlich, wie sie begonnen hatte, war die Wagner-Rebellion wieder vorbei. Jetzt zeigt sich, was Jewgenij Prigoschin dafür bekommen haben könnte: Der Kreml lässt seine Söldner straffrei davonkommen - und ihn selbst nach Belarus.
Wo hält sich Wladimir Putin auf? Der Kreml hat Spekulationen zurückgewiesen, wonach Wladimir Putin Moskau verlassen hat.
Wende im russischen Machtkampf? Der Chef der Wagner-Gruppe, Prigoschin, hat in einer Audiobotschaft erklärt, er habe seine Truppen zurückbeordert. Der Marsch auf Moskau werde gestoppt. Er wolle so ein Blutvergießen verhindern.
Während der Kreml mit dem Aufstand der Söldnertruppe Wagner zu tun hat, verkündet der ukrainische Oberbefehlshaber der Streitkräfte, er habe mit dem US-Militär besprochen, welche Waffen noch benötigt werden.
Wagner-Chef Jewgeni Prigoschin hat sich offenbar dazu bereit erklärt, den Vormarsch seiner Truppe auf Moskau zu stoppen.
Russland ist im Ausnahmezustand: Jewgeni Prigoschin wagt den Aufstand gegen Wladimir Putin. Doch haben die Wagner-Söldner militärisch überhaupt eine Chance?
Es ist ein dramatischer Wendepunkt im Putschversuch der Privatarmee Wagner: Die Truppen, die sich auf dem Weg nach Moskau befanden, kehren laut einer Audiobotschaft Jewgenij Prigoschins um. Damit solle »Blutvergießen vermieden werden«.
Es gibt keinen Zweifel mehr: Putin hat sein Land nicht mehr im Griff – und er ist selbst schuld daran. Muss er jetzt mit einer Eskalation außerhalb Russlands reagieren, um seine Schande vergessen zu machen?