Schlagzeilen
Das Hollywood-Studio Paramount bekommt einen neuen Besitzer. In monatelangen Verhandlungen setzte sich der Filmproduzent David Ellison durch, der für die Übernahme mehrere Milliarden Dollar zahlt.
Vor dem NATO-Gipfel in Washington haben die Ukraine und Polen ein bilaterales Sicherheitsabkommen geschlossen. Der ukrainische Präsident Selenskyj nannte den Vertrag "ambitioniert".
Über die Finanzierung des Deutschlandtickets wird seit Monaten gestritten. Heute trafen sich die Verkehrsminister von Bund und Ländern zu einer Sondersitzung - und kündigten eine Preiserhöhung an. Von K. Pfadenhauer, A. Heim, A. Rauch.
Immer mehr Demokraten fordern den Rückzug des Präsidenten, der wehrt sich nun: Sie sollten ihn »auf dem Parteitag herausfordern«. In einem Brief an demokratische Kongressmitglieder beteuert Biden zudem seine Entschlossenheit.
Die drittstärkste Fraktion im EU-Parlament ist künftig ein Rechtsbündnis: Fidesz, RN, FPÖ und weitere haben sich sich als "Patrioten für Europa" zusammengeschlossen. Führungsposten übernehmen Politiker aus Frankreich und Ungarn.
Des einen Leid, der anderen Freud: Nach der Insolvenz des drittgrößten Touristikkonzerns Europas sind Hunderttausende Kunden bei anderen Anbietern gelandet. Diese verzeichnen ein Rekordwachstum.
Ein linkes Bündnis hält den Rassemblement National von der Macht fern. Die Regierungsbildung wird chaotisch. »Aber es ist ein weniger brutales Chaos«, sagt SPIEGEL-Reporterin Nadia Pantel.
Deutsche Außenpolitiker empören sich über Viktor Orbáns vermeintliche Friedensmission in Moskau und Peking. Eine Reise von Ministerin Baerbock nach Budapest hat die ungarische Seite abgesagt.
Der Erfolg des Linksbündnisses in Frankreich lässt die Finanzmärkte kalt. Noch. ZEW-Ökonom Friedrich Heinemann glaubt, dass sich das ändern könnte – und warnt auch vor den Risiken für die Europäische Zentralbank.
Seit 2002 ist Renate Künast im Bundestag. Damit wird nach der nächsten Wahl Schluss sein.
Seit dem TV-Duell von Joe Biden gegen Donald Trump wird kaum ein Thema mehr diskutiert als dessen Alter. Dabei reiht er sich nur ein in einen Reigen grauer Staatschefs. Eine Sache haben sie fast alle gemeinsam. Eine Bildergalerie.
Nach der Frankreich-Wahl rätseln Investoren, ob das Linksbündnis teure Ausgabenprogramme umsetzen wird. Das könnte den Risikoaufschlag für Staatsanleihen des Landes wieder steigen lassen. Von Melanie Böff.