Ausland
Kurz vor dem Nato-Gipfeltreffen legen sich die Mitgliedsländer fest: Sie wollen künftig mindestens zwei Prozent ihres Bruttoinlandsprodukts für Verteidigung ausgeben. Deutschland muss die Ausgaben dafür erheblich erhöhen.
Joe Bidens Sicherheitsberater spricht von einer schwierigen, aber notwendigen Entscheidung: Die US-Regierung bestätigt, dass sie der Ukraine zur Verteidigung gegen Russland auch umstrittene Streumunition liefern wird.
Aus für die Regierung von Ministerpräsident Mark Rutte: Niederländische Medien berichten, die Vierer-Koalition sei im Streit über den Kurs in der Asylpolitik zerbrochen. Ein letzter Einigungsversuch sei gescheitert.
Großbritannien: Staatssekretär für Einwanderung lässt Wandbilder in Asylzentrum für Kinder übermalen
Willkommenskultur im Südosten Englands: In Kent sind Micky Maus und Balu der Bär von den Wänden eines Ankunftszentrums für unbegleitete minderjährige Geflüchtete verschwunden. Die Bilder hätten die falsche Botschaft gesendet.
Jeweils 45 Soldaten sollen die ukrainische und die russische Armee gegenseitig übergeben haben. Die Erleichterung ist groß, auf beiden Seiten. Und am Atomkraftwerk Saporischschja gibt es leichte Entwarnung.
Die Zahl der beteiligten Länder an der deutschen Luftabwehrinitiative Sky Shield wächst: Nun haben zwei deutsche Nachbarländer ihren Beitritt bekräftigt.
Erst die Verlegung taktischer Atomwaffen nach Belarus, dazu die mögliche Stationierung von Wagner-Söldnern: Kurz vor dem Nato-Gipfel in Vilnius zeigen sich die Präsidenten dreier Nachbarländer alarmiert.
Viele russische Kämpfer wissen nicht, worauf sie sich an der Front einlassen. Das zeigen Interviews, die CNN mit Kriegsgefangenen geführt hat. Ihre Erzählungen machen deutlich, wie es in Moskaus Armee zugeht.
Die Vereinigten Arabischen Emirate und Katar ringen um Einfluss in Europa. Ein Leak zeigt, wie Abu Dhabi versucht, den Rivalen mithilfe Schweizer Privatermittler zu diskreditieren – auch in Deutschland. Der SPIEGEL-Report.
Ehemalige hochrangige US-Beamte haben sich laut einem Bericht mit Vertretern Russlands über den Krieg in der Ukraine ausgetauscht. Eine Genehmigung von Präsident Biden für die inoffiziellen Kontakte gab es demnach nicht.
Israels Armee geht weiter gegen Terrorverdächtige vor. Kurz nach dem größten Einsatz der israelischen Armee seit Jahrzehnten in der palästinensischen Stadt Dschenin hat es eine weitere Razzia in Nablus gegeben – und weitere Tote.
Eine 31-jährige Deutsche soll in Norditalien mit ihrem Auto in eine Familie gerast sein und drei Menschen getötet haben. Die Frau wurde nach dem Unfall am Donnerstag festgenommen, wie die Carabinieri von Santo Stefano di Cadore am Freitag bestätigten; zuvor hatten Medien darüber berichtet.