Ausland
Europas Innenminister haben sich auf eine Verschärfung des EU-Asylrechts geeinigt. Sie machen unter anderem den Weg frei für Abschiebezentren in Drittstaaten. Das EU-Parlament muss den Plänen noch zustimmen.
Die EU will russische Gasimporte bis 2027 stoppen. Ungarn wehrt sich dagegen. Viktor Orbán hat mit Recep Tayyip Erdoğan nach eigener Aussage nun einen Unterstützer gefunden, der Putins Gas durch seine Pipelines schickt.
Anfang November wurden mehr als 300 Kinder aus einer katholischen Schule entführt. Jetzt sind mehr als 100 von ihnen wieder frei, 50 weitere konnten bereits fliehen. Der Rest allerdings ist noch in der Gewalt der Kidnapper.
Angehörige verschiedener Konfessionen, Mitglieder der alten wie der neuen Regierung und ein Jesuitenpater aus den Niederlanden: Eine ungewöhnliche Allianz sichert in der einst umkämpftesten Stadt Syriens den Frieden.
Angriffe aus Israel, Attacken aus Iran, die Wirtschaft am Boden und eine gespaltene, traumatisierte Bevölkerung – und trotzdem hat der Syrienexperte Charles Lister Hoffnung für das kriegsgebeutelte Land.
In der Downing Street beraten die Chefs der E3-Gruppe mit Wolodymyr Selenskyj über die Verhandlungen zur Beendigung des russischen Angriffskriegs. Der Ukrainer fordert Einigkeit – auch mit den USA.
Weil er unlängst eine Chinareise absagte, kassierte Johann Wadephul Kritik. Beim Nachholbesuch zeigen die Chinesen Entgegenkommen, zumindest mit Blick aufs Protokoll. Bei den Inhalten fällt die Bilanz gemischter aus.
Die neue Sicherheitsstrategie der USA setzt ganz auf Profit, stößt die europäischen Verbündeten vor den Kopf und hält sich dafür bei China und Russland zurück. Für das Papier verantwortlich sind Trumps engste Vertraute.
2026 will die EU die Verteilung von Tausenden Asylbewerbern neu ordnen. Länder, die bisher weniger Betroffene aufgenommen haben, sollen Menschen aufnehmen müssen oder Beiträge zahlen. Wo Deutschland steht, ist noch unklar.
An bestimmten Tagen dürfen US-Bürgerinnen und -Bürger kostenlos in ihre Nationalparks. Für kommendes Jahr gibt es allerdings einige Änderungen.
Ein Jahr nach dem Ende der Schreckensdiktatur in Syrien haben Kulturschaffende ein ehemaliges Gefängnis zu einem Café mit Schauspielschule umgebaut. Auch eine frühere Polizeistation wurde umgewidmet.
Statt das deutsche Dilemma bei seinem Besuch in Israel ehrlich anzusprechen, hat Bundeskanzler Merz den leichten Weg gewählt. Eine Rolle bei der Lösung des Nahostkonflikts wird Deutschland so nicht spielen.