Ausland
Die dänische Ministerpräsidentin Frederiksen ist erneut mit der Regierungsbildung beauftragt worden. Ein erster Versuch war gescheitert. Im Zentrum steht nun eine Einigung mit einem ehemaligen Regierungschef.
Seit Anfang April gilt im Irankrieg eine fragile Waffenruhe. Doch sowohl aus Washington als auch aus Teheran gibt es Signale Richtung Eskalation. Der Überblick.
Der israelische Hardliner Itamar Ben-Gvir stellte festgenommene Gaza-Aktivisten zur Schau und verhöhnte sie. Frankreich zieht nun Konsequenzen, erklärt den Minister zur unerwünschten Person – und ruft zu EU-Sanktionen gegen ihn auf.
Gaza-Aktivisten beschuldigen israelische Beamte massiver Gewalt. Es soll nach ihrer Festsetzung unter anderem zu 15 sexuellen Übergriffen gekommen sein. Die Strafvollzugsbehörde weist die Vorwürfe zurück.
Lange lag die Abfallentsorgung in Süditalien weitgehend bei Anbietern mit Mafiakontakten. Illegal verklappter Müll soll dort auch für zahlreiche Krebsfälle verantwortlich sein.
Die britische Regierung möchte ihr Land anscheinend in den EU-Binnenmarkt zurückführen. Mehrere Medien berichten über Gespräche mit Brüssel. Dort allerdings soll der Vorstoß auf Skepsis stoßen.
Der Internationale Strafgerichtshof verfolgt schwerste Verbrechen, zu seinen Vertragsstaaten gehören alle EU-Länder. Unter Orbán kündigte Ungarn jedoch seinen Austritt an. Die neue Regierung nimmt das nun zurück.
Erneut hat Israel bei mehreren Angriffen Ziele im Libanon attackiert. Dabei sollen zehn Menschen getötet worden sein, sechs von ihnen waren offenbar Rettungskräfte.
Ein Gericht in der Türkei hat die größte Oppositionspartei des Landes ihrer kompletten Parteispitze beraubt. Der geschasste Vorsitzende rief zu Protesten auf – viele kamen dem nun nach.
Kommt eine Einigung oder droht im Irankonflikt die Eskalation? Pakistan versucht weiter zu vermitteln; der US-Außenminister spricht von Fortschritten. Zugleich berichten Medien über mögliche neue Angriffspläne von Präsident Trump.
Mit Tulsi Gabbard verlässt eine der bekanntesten Vertreterinnen der reinen MAGA-Lehre die US-Regierung. Viele ihrer Überzeugungen standen im krassen Widerspruch zu Trumps Handlungen. Und sie ist nicht die Erste, die geht.
Die US-Regierung erschwert den Weg zur Greencard: Wer dauerhaft in den USA leben will, soll seinen Antrag künftig meist im Heimatland stellen. Das trifft auch Ärzte, Professoren und Geschäftsleute.