Schlagzeilen
Der Rundfunkbeitrag sollte eigentlich zum 1. Januar 2025 um 58 Cent steigen. Weil die Bundesländer die Erhöhung nicht umgesetzt haben, zogen ARD und ZDF nach Karlsruhe. Heute wird verhandelt. Von Kolja Schwartz und Frank Bräutigam.
Eine Gruppe von NGOs wirft dem Bayer-Konzern vor, seiner Verantwortung beim Einsatz von Gen-Soja und Glyphosat in Lateinamerika nicht nachgekommen zu sein. Eine Beschwerde wurde nun teilweise angenommen. Von F. Grieger und J. Wiese.
Der US-Präsident redet die Verhandlungen mit Iran schön – präsentiert für den Notfall aber schon mal einen Sündenbock. Denn ein echter Frieden liegt in weiter Ferne. Selbst in republikanischen Reihen rumort es.
Wer einen Psychotherapeuten braucht, wird bald lange suchen müssen. Wie schrecklich ein Präzisionsschlag im iranischen Minab danebenging. Und was der Brexit die Briten kostet. Das ist die Lage am Dienstagmorgen.
Vor zehn Jahren stimmten die Briten für den EU-Austritt. Seitdem hat sich die berühmte Tür am Amtssitz des Premiers als Drehtür erwiesen. London steuert auf die siebte Regierung zu - und populistische Parteien profitieren. Von G. Biesinger.
Vor zehn Jahren endete eine von Unwahrheiten geprägte Kampagne mit dem Ja zum Brexit. Der damalige Kommissionspräsident Juncker sagt, die EU sei auf den Austritt der Briten vorbereitet gewesen - London jedoch keineswegs. Von J.-M. Magro.
Ob organisierte Banden, ganz »normale« Kunden oder gar die eigenen Beschäftigten: Im deutschen Einzelhandel wurde 2025 mehr geklaut als je zuvor. Bei den Geschäften schwindet das Vertrauen in Polizei und Gerichte.
Ein Tesla kracht in Texas in ein Haus, dabei stirbt eine ältere Frau: Nun soll ermittelt werden, ob die »Full Self-Driving«-Software im Spiel war. Firmenchef Elon Musk schließt das sicherheitshalber schon einmal aus.
In Rumänien hat das Parlament den prowestlichen Politiker Adrian Vestea als Regierungschef abgelehnt. Damit verlängert sich die politische Krise in dem EU-Land. Der Staatspräsident muss nun einen neuen Kandidaten finden.
Es ist ein Rückschlag für Donald Trump vor den Zwischenwahlen: Eine Richterin untersagt die Nutzung einer von der US-Regierung aufgebauten Datenbank zur Überprüfung von Wählerlisten. Das System sei fehleranfällig.
Seit 35 Jahren habe er die republikanische Partei verteidigt, sagt der US-Podcaster und einstige Trump-Unterstützer Tucker Carlson. Damit sei nun Schluss: »Und wenn ich raus bin, dann sind sicher auch viele andere raus.«
Die EU erkennt die Regierung der Taliban offiziell nicht an. Nun jedoch soll es in Brüssel um Abschiebungen nach Afghanistan gehen. Und da dürfen die Radikalislamisten dann doch dabei sein.