Schlagzeilen
Seit Jahrzehnten schwelt der Konflikt um Bergkarabach zwischen Armenien und Aserbaidschan. Der Waffenstillstand von 2020 konnte den Streit nur einfrieren - nun finden wieder Kämpfe in der Region statt. Die Hintergründe.
In der Kaukasusregion Bergkarabach treibt Aserbaidschan seine Offensive voran und spricht erneut von einem "Antiterroreinsatz". Laut Angaben Bergkarabachs starben 27 Menschen. Viele Staaten rufen zum Ende der Kämpfe auf.
Laut einer Umfrage würde die AfD in Mecklenburg-Vorpommern derzeit stärkste Kraft, die SPD von Ministerpräsidentin Manuela Schwesig rutscht dagegen ab. Die Sozialdemokraten verweisen nun auf den »bundesweiten Trend«.
Russland rutscht auf Rang 36 der deutschen Handelspartner ab. Die »Entflechtung« sei in vollem Gang, meldet die neue Chefin des Ost-Ausschusses der deutschen Wirtschaft – und warnt zugleich vor Druck auf Firmen, die in Russland bleiben.
Die Kernbotschaft bei den Vereinten Nationen lautet: Die Welt hat noch andere Probleme als den Ukraine-Krieg. Für den Westen ist das ein Balanceakt zwischen Entgegenkommen und Erinnern.
Die Entlastung der Verbraucher bei den Energiekosten sollte verlängert werden, sagt die Wirtschaftsweise Veronika Grimm. Damit könne ein möglicher Preisanstieg im Winter vermieden werden.
Vor einem Besuch auf Sizilien betonte der Bundespräsident die schwierige Lage beider Länder. Die Flüchtlingskrise könne nur gemeinsam bewältigt werden.
Die Preise für Orangensaft, Kakao und Zucker steigen rasant. Doch sind sie wirklich Vorboten einer Nahrungsmittel-Inflation im Zuge des Klimawandels? Experten sind skeptisch. Von Angela Göpfert.
Bis heute sind die mutmaßlichen Opfer einfach verschwunden: In der Schweiz steht erstmals ein Ex-Mitglied einer belarusischen Einheit vor Gericht, die drei Oppositionelle entführt und getötet haben soll. Von K. Hondl.
27 Menschen sollen bereits getötet, Dutzende weitere verletzt worden sein: Aserbaidschan will dennoch an seinem militärischen Vorgehen in Bergkarabach festhalten. Armenische Stellungen seien »neutralisiert« worden.
Seit Jahresbeginn haben rund 50 Krankenhäuser in Deutschland Insolvenz angemeldet. Nun fordert die Lobbyvereinigung der Kliniken mehr Geld und einen Inflationsausgleich für die Häuser – und will Druck auf der Straße machen.
Olaf Scholz hat eine gute, weil würdige Rede gehalten. Der Kanzler machte deutlich, dass Deutschland auch 50 Jahre nach seiner Aufnahme in die UN nicht schaukelt und nicht schwankt .Von Gastautor Gabor Steingart (Berlin)