Schlagzeilen
Vor fast 40 Jahren beschlossen die Italiener per Volksentscheid den Ausstieg aus der Atomkraft. Nun treibt Regierungschefin Meloni den Wiedereinstieg voran. Doch ob es dazu kommt, ist alles andere als sicher. Von Anna Giordano.
Die Zahl der Badetoten in Deutschland ist gestiegen - mehr als 100 Menschen ertranken allein im Juni. Besonders betroffen waren junge Männer. Die DLRG fordert bessere Aufklärung und mehr Schwimmunterricht.
Fast 12.000 Hitzetote in diesem Jahr, davon mehr als 9000 allein in einer einzigen Juniwoche. Ärztinnen und Ärzte werfen der Bundesregierung Versagen vor. Sie fordern konkrete Maßnahmen und mehr Geld.
Die Straße von Hormus wird weiter von Iran blockiert. Nun soll es eine Einigung mit dem Oman geben. Doch offen ist die Meerenge auch damit noch nicht. Von Uwe Lueb.
Am Abend des 12. August kommt es über Deutschland zu gleich zwei sehenswerten Himmelsereignissen. Der Mond schiebt sich vor die Sonne und bringt eine partielle Sonnenfinsternis, in der Nacht danach erreicht der Perseidenstrom sein Maximum. So können Sie das Himmelsspecktakel sehen.
Der Drohnenfund auf dem Flughafen Leipzig/Halle zieht eine Debatte über Sicherheit und die richtige Reaktion nach sich. Die Grünen fordern Beratungen auf NATO-Ebene. Die FDP bemängelt ein "Zuständigkeitsgerangel".
Der CDU-Politiker Sepp Müller sorgt sich um die Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Wirtschaft, Aktivistin Luisa Neubauer um das Klima. Hier fechten sie den Streit aus. Und nähern sich an.
Barfuß, hungrig, Sand im Haar: Männer, die nach Ceuta geschwommen waren und nun zurück in Marokko sind, fühlen sich betrogen. Manche wollen nichts mehr von Europa wissen, andere planen schon den nächsten Versuch.
Seit Jahren wehrt sich die Commerzbank gegen eine Übernahme durch die italienische Großbank UniCredit. Ein kräftiger Gewinnsprung sorgt für neues Selbstbewusstsein.
Im Prozess um den tödlichen Anschlag auf eine ver.di-Demonstration in München ist der Angeklagte zu lebenslanger Haft verurteilt worden. Das Oberlandesgericht stellte bei dem 25-Jährigen zudem die besondere Schwere der Schuld fest.
Das Auswärtige Amt liegt im Clinch mit dem Bundespräsidialamt. Zwei enge Mitarbeiter des Staatsoberhaupts möchten zurück ins Ministerium, aber das CDU-geführte Haus will die SPD-nahen Beamten nicht.
Das höchste Amt im Land ist bald vakant. Die Herren sind sich einig, nach fast acht Jahrzehnten könnte die Zeit für eine Frau als Bundespräsident gekommen sein. Diese Qualifikation bringe ich mit. Wie schwer kann der Rest sein?