Schlagzeilen
Uta Francisco dos Santos wollte für die SPD Bezirksbürgermeisterin in Berlin-Mitte werden. Dabei war sie seit 2024 überwiegend krankgeschrieben. Die Personalie wird für die Partei zur Belastung im Wahlkampf.
Die Artemis-Crew muss hoffen, dass der Hitzeschild hält. Der Irankrieg hat ungewollte Nebenwirkungen. Und die Energiekrise sorgt für Ärger in Koalition und Kabinett. Das ist die Lage am Freitagabend.
Stromtanken ist für E-Auto-Besitzer an der Säule oft noch teuer. Ein möglicher Grund: Quasimonopole in Städten. Doch nun denken einige Kommunen um – und vergeben den Bau neuer Ladepunkte an verschiedene Firmen.
Der Ruf nach Entlastung für die Bürger wird lauter. Drei Ideen, wie der Staat Kosten senken kann, ohne den nötigen Wandel zu bremsen.
Wer eine bestimmte American-Express-Karte hat, durfte bisher damit in die Lufthansa-Lounge. Doch damit soll ab Oktober Schluss sein. Die Begründung der Airline klingt überraschend deutlich.
Die Blockade der Straße von Hormus durch Iran könnte zu einem Kerosinmangel in Europa führen, warnt die Luftfahrtindustrie. Laut einem Bericht fordert die Branche die EU deshalb zum Handeln auf.
Während die Gewerkschaftskonkurrenz streikt, haben sich Lufthansa und Ver.di auf einen Tarifvertrag für die neue Tochterfirma City Airlines geeinigt. Die Vereinbarung bringt mehr Gehalt und Urlaub für das fliegende Personal.
Der Kanzler verliert allmählich die Geduld mit seiner Wirtschaftsministerin. Das hat der SPIEGEL aus seinem Umfeld erfahren. Es heißt, Merz sei »befremdet« über Reiches öffentliche Kritik am Koalitionspartner SPD.
Katherina Reiche hat sich für eine Grüngasquote beim Heizen starkgemacht, obwohl ihr Ministerium die möglichen Kosten für Verbraucher bisher nicht berechnet hat. Die Grünen monieren einen »ideologischen Blindflug«.
Die leichte Entspannung am Ölmarkt wirkt sich allmählich auf den Spritpreis aus. Nach deutlichen Rückgängen am Mittwoch und Donnerstag zeichnet sich auch am Freitag ein Minus ab.
Der Bund und das Land Schleswig-Holstein können einen Teil der Fördermittel aus der Northvolt-Pleite retten. Ein Teil der Wandelanleihe fließt zurück, weitere Millionen sollen folgen.
Die Luxusbranche steht unter Druck, auch Dolce & Gabbana drücken Schulden. Nun verkündet das Unternehmen, dass es seinen prominenten Chef verloren hat – offenbar bereits vor Monaten.