Schlagzeilen
Saipan ist eine entlegene Insel im Pazifik – und ein US-Außengebiet. Dort entscheidet sich nun die Zukunft des WikiLeaks-Gründers Julian Assange. Wenn alles nach Plan läuft, ist der 52-Jährige bald ein freier Mann.
Bis zu fünf Milliarden Dollar will Volkswagen in das Projekt investieren: Der deutsche Autogigant geht eine Partnerschaft mit dem US-Elektrofahrzeugbauer Rivian ein. Das Ziel: Eine schnellere Entwicklung von Autosoftware.
Umleitungen und Ausfälle von Juli bis Dezember: Auf den Strecken zwischen Halle und Berlin sowie Berlin und Hamburg sorgen Arbeiten der Bahn für Beeinträchtigungen. Stellenweise ist sogar Schienenersatzverkehr nötig.
Die Deutsche Bahn will nach SPIEGEL-Informationen zahlreiche Fernverkehrsverbindungen abschaffen. Der Grund: Kosten. Vor allem betroffen sind demnach Orte in Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen sowie Mecklenburg-Vorpommern.
Die Sozialministerin übernimmt das Amt der schleswig-holsteinischen Vize-Ministerpräsidentin. Aminata Touré von den Grünen ist damit die erste schwarze Politikerin auf dem Posten in Deutschland – und die jüngste.
Die Zeit ist knapp: Grüne und SPD wollen Möglichkeiten ausloten, wie Schwangerschaftsabbrüche jenseits des Strafgesetzes geregelt werden könnten. Die Parlamentarier müssten dazu einen gemeinsamen Antrag einbringen.
Wer abtreibt, macht sich in Deutschland strafbar. Der Abbruch bleibt straffrei, wenn sich die Frau zuvor beraten lässt. Die SPD-Fraktion im Bundestag will frühe Abtreibungen entkriminalisieren - und den umstrittenen Paragrafen 218 streichen.
Proteste gegen ein neues Gesetz in Kenia sind eskaliert. Bei den Auseinandersetzungen zwischen Polizei und Demonstranten sind wohl mehrere Menschen ums Leben gekommen.
Rauch- und Tränengaswolken über Nairobi: Bei Protesten gegen ein neues Steuergesetz stürmten Demonstranten in Kenias Hauptstadt das Parlament.
Bei ihrer zehnten Nahostreise seit dem Hamas-Massaker vom 7. Oktober richtet Außenministerin Baerbock mahnende Worte an die israelische Regierung. Auf die Kriegstreiber der Hamas und Hisbollah aber hat die Bundesregierung keinen Einfluss.
In Kenia sind die Proteste gegen die Regierung eskaliert, das Parlament wurde gestürmt, es gab Tote. Demonstriert haben vor allem junge Menschen. Es ist ein Tag, der das Land verändern wird – und auch für den Westen Konsequenzen hat.
Rund 50.000 Tote pro Jahr, häufigste Todesursache unter Jugendlichen, mehr Feuerwaffen als Einwohner: Die USA haben ein Problem mit Waffengewalt. Das bestätigt nun auch der oberste Gesundheitsbeamte – mit drastischen Worten.