Schlagzeilen
Um bei der KI voranzukommen, brauchen Techkonzerne riesige Datenzentren und Kraftwerke. Microsoft tut sich mit globalen Schwergewichten zusammen, um bis zu 100 Milliarden Dollar zu mobilisieren.
Für russisches Uran gilt in den USA ein Importverbot. Nun sind die Lieferungen aus China sprunghaft gestiegen. Das US-Handelsministerium prüft laut einem Agenturbericht einen möglichen Dreieckshandel.
Ein Richter aus Gera hat auffallend häufig Urteile gegen Asylbewerber gefällt. Linke Aktivisten wollen ihn im Netz als rassistischen Hetzer enttarnt haben, er bestreitet die Vorwürfe. Nun ruht seine Tätigkeit am Gericht.
Vor der letzten Bundestagswahl sagte CSU-Chef Söder dem Kanzlerkandidaten Laschet seine Unterstützung zu. Dann torpedierte er aber dessen Wahlkampf. Nun fürchtet Laschet Ähnliches bei Merz – und spricht eine Warnung aus.
Zum zweiten Mal hat ein Mann eine Waffe auf Donald Trump gerichtet. Kamala Harris hat nun mit ihm über einen gewaltfreien Wahlkampf gesprochen. Der prahlte anschließend: »Nur auf wichtige Präsidenten wird geschossen«.
Die Betriebsrente soll neben der gesetzlichen Rente die Altersversorgung der Deutschen sichern. Nur: Wie bringt man mehr Unternehmen dazu, eine Betriebsrente anzubieten? Das Kabinett berät heute einen Gesetzesentwurf. Von Jan-Peter Bartels.
Der Mossad ist einem Bericht der »New York Times« zufolge verantwortlich für den Hackerangriff auf die Hisbollah im Libanon. 5000 Pager der Schiitenmiliz wurden offenbar mit Sprengstoff versehen. Die Herstellerfirma ist ratlos.
Das Tor-Netzwerk gilt als wichtigstes Werkzeug, um sich anonym im Internet zu bewegen. Behörden haben begonnen, es zu unterwandern, um Kriminelle zu enttarnen. In mindestens einem Verfahren waren sie erfolgreich. Von R. Bongen und D. Moßbrucker.
Die Pager-Attacken im Libanon waren aufwendig geplant. Markus Söder spricht vor seiner CSU. Und die AfD will sich in Ausschussvorsitze im Bundestag klagen. Das ist die Lage am Mittwochmorgen.
In der Ukraine sollen russische Einheiten einen unbewaffneten Soldaten mit einem Schwert hingerichtet haben. Auf der Waffe war offenbar eine besondere Botschaft zu lesen.
Nach dem früher üblichen Zugriffsrecht hätte die AfD-Fraktion im Bundestag drei Vorsitze in Ausschüssen erhalten. Bei den Wahlen fielen die AfD-Kandidaten aber durch. Heute entscheidet das Bundesverfassungsgericht darüber. Von Gigi Deppe.
2014 stimmten die Schotten über ihre Unabhängigkeit ab.