Schlagzeilen
Den USA und Europa droht ein ähnlicher Bedeutungsverlust wie dem römischen Reich, meint der Politökonom John Rapley. Er warnt: Der Versuch, zu alter Größe zurückzukehren, wird die Probleme nur verschlimmern.
Der Kieler Ökonom Moritz Schularick hält die Haushaltspolitik der Ampelkoalition für ein Sicherheitsrisiko. Das Sondervermögen für Verteidigung reiche bei Weitem nicht aus.
Hurrikan "Milton" verwandelt große Teile Floridas in ein Katastrophengebiet. Mittlerweile gibt es Berichte über erste Todesopfer. Verfolgen Sie die Ereignisse im stern-Liveblog.
Vor dem Handelsstart sieht es danach aus, als könnte der DAX seine Vortagesgewinne verteidigen. Thema des Tages dürften die US-Inflationsdaten werden, die am frühen Nachmittag anstehen.
Russland setzt seine Angriffe auf die Ukraine fort, in Odessa starben mehrere Menschen. Derweil wirbt Präsident Selenskyj bei den Verbündeten um weitere Unterstützung. Neue finanzielle Hilfe kommt aus der EU.
BA-Chefin Andrea Nahles kritisiert die von der Ampel geplante Jobprämie. Auch innerhalb der Regierung sind nicht alle überzeugt.
In diesem Jahr war es besonders schlimm: Der EU-Rechnungshof kritisiert zunehmende Nachlässigkeiten und Rechtsverstöße bei der Verwendung von EU-Geldern. Die Fehlerquote steigt von 4,2 Prozent auf 5,6.
In Mehrfamilienhäusern ist im vergangenen Jahr deutlich weniger Energie für Heizung und Warmwasser verbraucht worden. Grund für Entwarnung gibt es dennoch nicht.
Vor dem Uno-Sicherheitsrat wird die US-Botschafterin deutlich: Die katastrophalen Zustände in Gaza seien schon vor Monaten vorausgesagt worden – dagegen unternommen worden sei nichts. Sie sagt: »Das muss sich ändern, und zwar jetzt«.
Jedes achte Mädchen und etwa jeder elfte Junge ist in der Kindheit vergewaltigt worden oder hat einen sexuellen Übergriff erlebt. Das zeigt ein Unicef-Bericht. Sexualisierte Gewalt gegen Minderjährige ist demnach weltweit verbreitet.
Langzeitarbeitslose dürfen auf eine 1000-Euro-Prämie hoffen, wenn sie ein Jahr im Job durchhalten. So lautet der Plan der Bundesregierung. Was die Chefin der Bundesagentur für Arbeit davon hält? Nichts.
Menschen brauchen einvernehmlichen Körperkontakt nicht nur, um gesund zu bleiben. Angenehme Berührungen helfen auch bei Erkrankungen. Das hat ein Forschungsteam herausgefunden, das zahlreiche Studien ausgewertet hat. Von B. Augustin.