Schlagzeilen
Mehr als 150 Jahre lang wurden indigene Kindern in US-Internaten misshandelt. Als erster Präsident spricht Joe Biden nun eine formelle Entschuldigung aus. Dafür besucht er kurz vor der Wahl ausgerechnet Arizona.
Nach der »Los Angeles Times« verzichtet auch »The Washington Post« darauf, sich für einen Kandidaten auszusprechen. Das Blatt, das dem Amazon-Milliardär Bezos gehört, wolle zurück zu seinen Wurzeln.
Im Auftrag eines fremden Geheimdienstes soll eine Gruppe Brandsätze mit Luftfracht verschickt haben – wohl auch in Deutschland. In Polen gab es deshalb vier Festnahmen.
Die Telefone von Donald Trump und seinem Vizekandidaten JD Vance könnten abgehört worden sein. Die Ermittlungen führen wohl nach China.
Noch vor dem Erscheinen der Memoiren von Angela Merkel fällt der »Economist« ein scharfes Urteil: Nach ihrer Kanzlerschaft sei Deutschland einmal mehr der wirtschaftlich »kranke Mann Europas«.
Landespolitiker von CDU, SPD und BSW wollten trotz Störfeuer aus Berlin weiter für mögliche Koalitionen verhandeln. Doch jetzt hakt es in Sachsen und Thüringen. Eine Zerreißprobe steht an. Von T. Vorreyer
Die niederländische Rechtsaußen-Regierung hat ein Gesetzespaket für härtere Asylregeln und Grenzkontrollen vorgelegt. Umstrittene Pläne zur Ausrufung eines Notstands wegen der "Asylkrise" sind jedoch vom Tisch.
Ein banges Gefühl drängt sich auf: Donald Trumps zweite Amtszeit rückt näher. Warum? Für viele US-Amerikaner ist der frühere Präsident eine Marke mit stabilem Kern. Für andere ist er schlicht »fun« – und »weird« im besten Sinne.
Die niederländische Regierung will das Asylrecht verschärfen. Dazu gehören auch Grenzkontrollen, die im November starten sollen. Doch es regt sich Widerstand.
Kuscheln Europas Christdemokraten mit den Fraktionen des rechten Randes? Das werfen Kritiker der EVP von Manfred Weber vor und befürchten weitreichende Folgen für die Arbeit im EU-Parlament. Von Jakob Mayr.
Es gibt ein düsteres Kapitel der amerikanischen Geschichte, das viele nicht kennen.
Wenn Wähler sich in eine Richtung bewegen, bewegt sich die Regierung häufig erst mal in die andere. Minderheitsregierungen wären eine Möglichkeit, sich von diesem paradoxen Phänomen zu befreien.