Schlagzeilen
"Auf das Schärfste" hat die Bundesregierung die Vollstreckung des Todesurteils gegen Djamshid Sharmahd im Iran verurteilt. Die EU drohte mit "Maßnahmen". Sharmahds Tochter forderte Konsequenzen - und keine Beileidsbekundungen.
Deutschland exportiert weiterhin Rüstungsgüter nach Israel. Die Lieferungen von Kriegswaffen bleiben aber gestoppt.
Nach der Wahl in Georgien gab es viele Belege für Unregelmäßigkeiten. Jetzt zieht die Wahlkommission Konsequenzen.
Die »Washington Post« verliert offenbar massiv Abonnenten. Der Grund: Sie verzichtet auf die traditionelle Wahlempfehlung – auf Druck des milliardenschweren Eigentümers. Das steckt dahinter.
Der DAX dürfte heute kaum verändert in den Handel starten. Vor allem US-Tech-Werte stehen im Fokus: In dieser Woche werden fünf der sieben bedeutendsten Technologiekonzerne ihre Bücher öffnen.
Er war von 1987 bis 1995 Vorstandschef von Daimler-Benz – und engagierte sich für gesellschaftlichen Zusammenhalt. Nun ist Edzard Reuter gestorben. Der Sohn des legendären Berliner Bürgermeisters Ernst Reuter wurde 96 Jahre alt.
Der demografische Wandel setzt China unter Druck: Peking will nun Steuervorteile, Zuschüsse, Elternzeit und Datingplattformen einführen. Das Regime will so die Zahl der Ehen und die Geburtenraten steigern.
Vor den separaten Wirtschaftsgipfeln von Bundeskanzler Scholz und Finanzminister Lindner mahnen prominente Wirtschaftsvertreter zur Einheit. Die schwierige wirtschaftliche Lage erfordere schnelle, konkrete Schritte.
Die Washington Post spricht zur US-Wahl erstmals seit Jahrzehnten keine Wahlempfehlung aus. Kündigungen von Redakteuren und Abonnenten sind die Folge. Viele vermuten, dass Zeitungseigentümer Bezos vor Trump eingeknickt ist. Von Nina Barth.
Das US-Verteidigungsministerium meldet 10.000 nordkoreanische Soldaten in Russland. Wolodymyr Selenskyj bezeichnet Ukraine als »Schutzwall gegen Russlands imperiale Ambitionen«. Der Überblick.
Ist in der deutschen Sozialdemokratie Platz für Gerhard Schröder? »Ja«, sagt der neue SPD-Generalsekretär in einem Interview. Er würdigt die politische Lebensleistung des Ex-Kanzlers – und warnt vor Schwarz-Weiß-Denken im Ukrainekrieg.
Iran hat Jamshid Sharmahd hingerichtet. Nun erklärt die Tochter des Deutsch-Iraners, sie warte auf Beweise – und fordert deutliche Konsequenzen »für die Mörder des Regimes«. Kanzler Scholz nennt die Tötung einen »Skandal«.