Schlagzeilen
Kurz bevor Richard Sharp BBC-Chef wurde, verhalf er Premier Boris Johnson zu einem Kredit von 800.000 Pfund. Der Verdacht von Vetternwirtschaft belastete den Sender – jetzt gibt Sharp auf.
Die Bundesregierung hat versprochen, mehr Abschiebungen von Ausreisepflichtigen zu ermöglichen. Doch die dafür verantwortlichen Länder klagen: Es tut sich nichts. Sie fordern teils harte Konsequenzen.
Das EU-Parlament plant eine Sanierungspflicht, die für Immobilieneigentümer teuer werden könnte. Laut Branchenverband müssten in lediglich neun Jahren 45 Prozent aller Gebäude in der gesamten EU saniert werden.
Russland hat seine jährlichen Armeespiele abgesagt. Im britischen Geheimdienst wird vermutet, dass der Ukraine-Krieg dabei eine große Rolle spielt.
Im Fall des getöteten Mädchens in einem Kinderheim in Bayern gibt es neue Entwicklungen: Ein junger Mann sitzt in Untersuchungshaft.
Ausgerechnet in der Hauptstadt regiert wieder eine Große Koalition. Der Ampel im Bund, vor allem den Grünen, sollte das eine Warnung sein.
Knapp an der Rezession vorbei: Das Bruttoinlandsprodukt verharrte von Januar bis März auf dem Niveau des Vorquartals. Auch die Arbeitslosenzahlen sind weniger gesunken als erwartet.
Wie soll Europa mit Künstlicher Intelligenz umgehen? Das EU-Parlament hat sich jetzt auf einen ersten Entwurf geeinigt.
3,8 Prozent weniger als im Vorjahr: Einfuhren sind im März spürbar günstiger, vor allem Strom und Steinkohle. Schweinefleisch dagegen verteuert sich um ein Drittel.
Der türkische Präsident ist gesundheitlich angeschlagen. Für Freitag sagte er einen weiteren Termin ab.
Zum Tag der Arbeit legt die Linkspartei mehrere Ideen für einen gerechteren Arbeitsmarkt vor: Unter anderem will die Partei eine Reform des Mindestlohns.
Floridas Gouverneur Ron DeSantis beschimpft den Disney-Konzern als »woke« – und will ihn bestrafen. Dabei verbindet den Republikaner eine romantische Vergangenheit mit dessen Vergnügungspark. Das steckt hinter dem sonderlichen Kampf.