Schlagzeilen
Zu spät? Zu wenig? Nicht prominent genug? ARD-Chefredakteur Oliver Köhr wehrt sich gegen Kritik an der Russland-Berichterstattung vom Wochenende: »Da läuft gar nichts falsch.«
Nach seinem abgebrochenen Aufstand wurde es zunächst still um Wagner-Chef Prigoschin. Nun meldet er sich erstmals zu Wort – und greift erneut das russische Verteidigungsministerium an.
Friedrich Merz zieht aus dem AfD-Triumph in Sonneberg Konsequenzen. Nach Ansicht des CDU-Chefs sind härtere Angriffe gegen die Grünen angezeigt. In Thüringen gratulierte die Junge Union derweil zum AfD-Wahlsieg.
In Litauen sagt Verteidigungsminister Pistorius kurz entschlossen die dauerhafte Stationierung einer deutschen Kampfbrigade zu. Damit punktet er beim Nato-Partner. Aber kann er die Ankündigung einhalten?
Zerbröselt die Macht des russischen Präsidenten? Sind 41 Cent mehr Mindestlohn angemessen? Und wie heiß ist zu heiß? Das ist die Lage am Montagabend.
Michael Jaffé hat versucht, das Verschwinden von 1,9 Milliarden Euro bei Wirecard nachzuvollziehen. Belege für entsprechende Transaktionen fand er nicht. In einem Sachstandsbericht kommt er zu einem klaren Ergebnis.
Nach dem gescheiterten Aufstand seiner Söldnertruppe Wagner muss Jewgeni Prigoschin wohl ins belarussische Exil. Könnte er dort für Machthaber Lukaschenko gefährlich werden?
Die AfD stellt in Sonneberg den ersten Landrat ihrer Geschichte. Robert Sesselmann erhielt nach der am Sonntag gewonnenen Stichwahl auch Lob aus unerwarteter Ecke.
Banken geben die Leitzinserhöhungen der EZB an ihre Kunden weiter. Bei privaten Bauzinsen fand das laut Bundesbank in besonderem Ausmaß statt. In anderen Bereichen zeigten sich die Geldinstitute zurückhaltender.
Über eine Sicherheitslücke von Microsoft haben Hacker E-Mail-Konten der SPD-Spitze attackiert. Laut Generalsekretär Kevin Kühnert gibt es »fundierte Anhaltspunkte«, dass der Angriff aus Russland kam.
Der Schutz vor Hitze wird in Anbetracht steigender globaler Temperaturen immer wichtiger. Gesundheitsminister Lauterbach arbeitet mit Fachleuten an einem Schutzplan. Besonders vier Personengruppen sollen profitieren.
Die Frau von Justizminister Marco Buschmann hat einen neuen Posten – im von Buschmanns Parteifreund Christian Lindner geleiteten Finanzministerium. Die CSU wittert Vetternwirtschaft, das Ministerium weist Kritik zurück.