Schlagzeilen
In zehn Tagen findet die Landtagswahl in Thüringen statt. Die AfD legt laut Sonntagsfrage der ARD-Vorwahlbefragung zu und wäre aktuell stärkste Kraft vor der CDU. Die aktuelle Minderheitsregierung aus Linke, Grünen und SPD muss demnach deutliche Verluste hinnehmen.
Die Mpox-Notlage in Zentralafrika besorgt Gesundheitsbehörden weltweit. Das dänische Unternehmen Bavarian Nordic produziert Impfstoffe gegen die Krankheit – und kassiert. In betroffenen Gegenden kommt trotzdem wenig an.
Russland meldet einen Angriff durch die Ukraine auf eine weitere Grenzregion. Die Attacke ist nicht bestätigt – und doch soll es Pläne dafür gegeben haben.
Die Bezahlkarte für Asylsuchende soll Zahlungen an Schlepper verhindern und Behörden entlasten. In einigen Kommunen ist sie seit drei Monaten im Einsatz. SPIEGEL-Redakteurin Katherine Rydlink zieht ein ernüchterndes Resümee.
Straftäter und Gefährder sollen konsequent abgeschoben werden.
Seit mehr als zwei Wochen dauert die Kursk-Invasion der Ukraine an. Die ukrainische Offensive bringt Wladimir Putin unter Zugzwang. Er steckt in gleich mehreren Dilemmata.
Der noch namenlose Diamant könnte der zweitgrößte sein, der je aus einer Mine gefördert wurde. Zuletzt wurden alle großen Diamantfunde in Botswana gemacht. Die Minenbetreiber hoffen auf mehr.
Wladimir Putin war zu Besuch in Tschetschenien. Mit einer symbolischen Geste versuchte er, die Sympathien einer großen Minderheit Russlands für sich gewinnen.
Der Spitzenkandidat der Brandenburger CDU, Jan Redmann, ist betrunken auf einem E-Scooter von der Polizei kontrolliert worden. Nun steht das Strafmaß fest.
Der langjährige Vorsitzende der Bundesanstalt für Arbeit (BA), Detlef Scheele, sieht in dem SPD-Projekt des Bürgergelds einen schwerwiegenden Fehler, der viele frühere Wähler verprellt habe.
Die Grünen wollen künftige Koalitionen ergebnisoffen ausloten, auch solche mit der Union. CSU-Chef Söder, einst selbst Fürsprecher für schwarz-grüne Bündnisse, nennt die Offerte nun »peinlich«. Hendrik Wüst widerspricht.
Die Hamburger Verwaltung soll keine Gendersternchen mehr benutzen, fordert eine Initiative. Jetzt macht sie den Senat dafür verantwortlich, dass die Volksbefragung nicht so läuft wie geplant.