Schlagzeilen
Es soll ein Aufbruchssignal sein: Mehr als 60 Unternehmen wollen Milliarden in den Standort Deutschland investieren. Wie viel von dem Geld tatsächlich neu ist, bleibt aber vage.
Drei Sitze im Oberhaus fehlen Premier Ishiba zur Mehrheit, seine Koalition möchte er dennoch weiterführen. Zu kämpfen hat Japan vor allem mit US-Zöllen, gestiegenen Verbraucherpreisen und der Migrationspolitik.
Der kriselnde Autokonzern Stellantis hat im ersten Halbjahr 2025 tiefrote Zahlen geschrieben. Es geht um einen Verlust in Höhe von 2,3 Milliarden Euro. Das Unternehmen verwies auf Sonderkosten und die US-Zollpolitik.
Die MAGA-Bewegung ergötzt sich an einem gefälschten Videoclip, in dem Ex-Präsident Barack Obama abgeführt wird. Der amtierende US-Präsident teilt das Video. Und verschiebt die Grenzen des Machbaren Richtung Diktatur.
Der Bundeskanzler empfängt heute zahlreiche Topmanager. Eine Allianz aus 61 Firmen stellt Milliardenpläne für den Standort Deutschland vor und will damit ein Zeichen setzen. Die Frage ist: Was ist neu und welche Bedeutung hat es?
Hunderte iranische Drohnen sind über der Ukraine niedergegangen, dazu Raketen und Marschflugkörper. Mindestens ein Mensch starb. Deutschland, Großbritannien und die Ukraine besprechen derweil weitere Militärhilfen.
Etwa 10.000 Menschen leben in Tuvalu. Doch der Inselstaat im Südpazifik droht wegen des steigenden Meeresspiegels unterzugehen. Die Hälfte der Bevölkerung hat bereits ein Klimavisum beantragt - in Australien.
Die CO2-Emissionen von Containerschiffen in Europa sind stark angestiegen, zeigt eine Datenauswertung aus Dänemark. Demnach haben die Huthi-Angriffe im Roten Meer den Anstieg verursacht, da die Schiffe Umwege fahren.
Israels Armee hat neue Luftangriffe auf den jemenitischen Hafen Hudaida geflogen. Das Welternährungsprogramm wirft Israel den Beschuss von Hilfesuchenden im Gazastreifen vor.
Der Streit um die Richterwahl ist eine Belastungsprobe für Schwarz-Rot. CDU-Generalsekretär Linnemann beteuert nun: "Wir kriegen das hin" - bekräftigt aber die Kritik an Kandidatin Brosius-Gersdorf. Die SPD hält an ihr fest.
Deutschland will beim Gaza-Wiederaufbau nach Kriegsende helfen. Das hat Entwicklungsministerin Alabali Radovan in Ägypten angekündigt. Dort traf sie Flüchtlinge aus dem Gazastreifen. Nina Amin über einen Besuch mit besonderem Zugang.
Das Paket zerbeult im Hausflur vorfinden oder gar dem Paketzusteller nachlaufen müssen: Verbraucher haben sich noch nie so häufig über die Deutsche Post und ihre Wettbewerber beschwert wie im ersten Halbjahr 2025.