Schlagzeilen
In der ersten Rede seit seiner Wahl zum obersten Religionsführer Irans hat Modschtaba Chamenei Vergeltung für die Opfer des Krieges gefordert. Die für den Ölhandel wichtige Straße von Hormus will er weiter blockieren.
Mehr als 140 Menschen sind beim Anschlag auf die Crocus City Hall gestorben. Ein Gericht in Moskau verurteilt nun die vier Haupttäter zu lebenslanger Haft. Auch 15 als Helfer eingestufte Angeklagte erhalten harte Strafen.
Mehr als zwei Euro pro Liter: Seit dem Angriff auf Iran sind die Spritpreise drastisch gestiegen – in Deutschland so stark wie in keinem anderen EU-Land. Steuern und CO₂-Abgaben können die Unterschiede nur teilweise erklären.
Kulturstaatsminister Weimer hat vor der Vergabe des Buchhandlungspreises den Verfassungsschutz eingeschaltet. Die Kulturszene ist entsetzt. Künstler befürchten, vor jeder staatlichen Förderung durchleuchtet zu werden. Von D. Kalus.
Der Wahlkampf in Ungarn wird robust geführt. Nun sagt Ministerpräsident Orbán, er und seine Familie würden bedroht – von einem Mann, der früher für den ukrainischen Sicherheitsdienst tätig war.
Chinas neuer Fünfjahresplan macht deutlich, welche Bedeutung das Land der Künstlichen Intelligenz beimisst. Über dem Volkskongress, der heute zu Ende ging, schwebte zudem ein unausgesprochenes Thema. Von M. v. Mallinckrodt.
Seit Ausbruch des Krieges sind laut UN bis zu 3,2 Millionen Menschen innerhalb Irans geflüchtet. In Deutschland wächst die Sorge vor grenzüberschreitenden Fluchtbewegungen - vor allem wegen möglicher Sicherheitsrisiken.
In der Krise um die Firmengruppe des Immobilienunternehmers Gröner ermittelt die Staatsanwaltschaft Leipzig wegen des Verdachts auf Insolvenzverschleppung - betroffen ist neben Gröner auch Kanzleramtschef Pofalla. Beide planen weitere Projekte.
Wer eine Pauschalreise gebucht hat, soll bei Ausfällen in der EU künftig einfacher Anspruch auf eine Entschädigung haben. Wie das EU-Parlament beschloss, sollen Betroffene unter anderem Gutscheine ablehnen können.
Unabhängig berichten - das sei in Iran eine Gratwanderung, schildern Journalisten dem ARD-Korrespondenten Uwe Lueb. Zu groß seien Kontrolle und Unterdrückung. Damit schade sich das Regime in Kriegszeiten sogar selbst.
Irans neuer Religionsführer und Staatsoberhaupt Modschtaba Chamenei hat in einer ersten Stellungnahme Rache für die Kriegsopfer gefordert. Der 56-jährige Kleriker betonte die Notwendigkeit von Vergeltung, insbesondere für die bei einem Luftangriff getöteten Schülerinnen, wie es in einer Erklärung des Geistlichen hieß, die im Staatsfernsehen verlesen wurde.
Lkw-Hersteller sollen in der EU mehr Spielraum erhalten, um die Grenzwerte für das Jahr 2030 zu erreichen. Wer einmal Ziele übererfüllt, kann künftig wohl schwierigere Jahre damit ausgleichen.