Schlagzeilen
CDU und CSU hintertreiben in Brüssel die ohnehin schon löchrige Brandmauer. Das ist nicht nur für die Demokratie gefährlich, sondern auch für die Konservativen selbst.
Die Linke beantragt, dass die Regierung ein Gesetz zur Übergewinnsteuer und einen Spritpreisdeckel bei Mineralölkonzernen vorlegt. Die Einnahmen sollen in ein neues 9-Euro-Ticket fließen und in ein Energiekrisengeld.
Ex-Trigema-Chef Wolfgang Grupp sitzt wieder an seinem Schreibtisch – und bringt sein Wissen offenbar in das Familienunternehmen ein. Was seine Kinder über die Rückkehr verraten.
Nvidia-Chef Jensen Huang rechnet bis Ende kommenden Jahres mit einem gewaltigen Ansturm auf seine KI-Chips und will den Umsatz verdoppeln. Die Börse lässt sich davon nur kurzzeitig beeindrucken.
Berlin erlebt einen Stromausfall, Kai Wegner spielt derweil Tennis. Über seine Auszeit hat der Regierende Bürgermeister zunächst gelogen. Laut »Tagesspiegel« kommt nun raus: Es gibt eine weitere Unstimmigkeit.
In der Linken eskaliert erneut der Streit über Nahost. In einem »Brandbrief« werfen mehr als 200 Parteimitglieder Gregor Gysi vor, rassistische Narrative zu reproduzieren und legen ihm eine »Weiterbildung« nahe. Auch Parteichef Aken äußert sich.
Die Preise für Erdgas sind infolge des Irankriegs stark gestiegen. Das könnte ein Problem für die Wiederbefüllung der Gasspeicher werden.
Früher war er als Wadenbeißer bekannt, nun setzt Franz Müntefering auf Versöhnung – und fordert demokratische Parteien dazu auf, Kanzler Merz zu helfen. Auch zur Rente hat er eine Meinung, die der CDU gefallen dürfe.
Ob Konten oder Kreditkarten: Bei der Schufa laufen wichtige Daten zu Ihrer Kreditwürdigkeit zusammen. Nun will das Unternehmen transparenter werden – und macht die Kriterien öffentlich, die über die Einstufung entscheiden.
Der US-Präsident ärgert sich über ausbleibende Unterstützung in der Straße von Hormus. Dem Libanon droht eine israelische Großoffensive. Und drei »Wegwerf-Agenten« Russlands stehen vor Gericht. Das ist die Lage am Dienstagmorgen.
Die FDP-Europaabgeordnete Marie-Agnes Strack-Zimmermann sieht ihre Partei in einem besorgniserregenden Zustand. Trotzdem hält sie sich bedeckt bei der Frage, ob sie die Führung der taumelnden Partei übernehmen will.
Chefs der Mineralölkonzerne BP und Shell sollten Union und SPD die hohen Spritpreise erklären. Das Ergebnis: ungenügend. Unions-Fraktionsvize Müller meint: »Hört auf, Euch die Taschen vollzumachen.«