Schlagzeilen
Eine neu formierte Miliz, die sich »Höhle des Löwen« nennt, attackiert in Nablus Soldaten und Siedler. Nun hat die israelische Armee offenbar den Anführer der Gruppe erschossen.
Parteinahe Stiftungen werden mit Millionen aus dem Bundeshaushalt gefördert. Die der AfD nahe stehende Desiderius-Erasmus-Stiftung geht bislang leer aus. Die Partei sieht ihr Recht auf Chancengleichheit verletzt. Darüber verhandelt seit heute das Bundesverfassungsgericht. Von Klaus Hempel.
Mit einem Kompromissplan will die Bundesregierung offenbar den Chinadeal für den Hamburger Hafen retten. Die FDP-Politikerin Marie-Agnes Strack-Zimmermann kritisiert den »biegsamen Rücken« gegenüber Peking.
Erneut haben in vielen ostdeutschen Städten Menschen gegen die Energie- und Russlandpolitik der Bundesregierung protestiert. Tausende Menschen waren auf der Straße. Erstmals seit Monaten gab es auch wieder "Pegida"-Proteste in Dresden.
Kein Strom, kein Wasser, keine Heizung: Recherchen von Report Mainz zufolge haben viele Kommunen für diese Ausnahmesituationen keinen Notfallplan. Experten bewerten die bisherigen Vorbereitungen als problematisch.
Die beiden einstigen Führungsnationen sind die Verlierer der neuen europäischen Energieordnung – und beharken sich noch dazu gegenseitig. Wie Paris und Berlin wieder in die Offensive kommen könnten.
Im Iran droht einigen Demonstranten die Todesstrafe. Ihnen wird "Krieg gegen Gott" vorgeworfen. Bisher sind mehr als 300 Menschen im Zusammenhang mit den Protesten angeklagt.
Der TV-Komiker Leslie Jordan ist im Alter von 67 Jahren bei einem Autounfall gestorben. Hollywood-Kollegen reagierten bestürzt. Für seine Rolle in der Sitcom "Will & Grace" hatte Jordan 2006 einen Emmy gewonnen.
Auf Europaebene wird eine neue Abgasnorm geplant: Diese könnte jeden Autobesitzer rund 300 Euro mehr kosten – sofern es ein Verbrenner ist.
Die Opposition kritisiert »auf Hochglanz Poliertes aus PR-Agenturen«: Die Bundesregierung hat 2021 mehr als 67 Millionen Euro für Werbeprofis ausgegeben. In diesem Jahr liegt ein Ministerium bei den Ausgaben besonders weit vorn.
Der Industriegasekonzern Linde will sich von der Frankfurter Börse zurückziehen. Die Titel des Unternehmens sollen künftig nur noch in New York gehandelt werden. Der DAX würde damit sein wertvollstes Mitglied verlieren.
Nun also doch: Ein chinesischer Staatskonzern darf sich im Hamburger Hafen einkaufen, meldet die "Süddeutsche Zeitung". Aus der FDP kommt scharfe Kritik.