Schlagzeilen
Sie sieht sich als Partei des Sozialprotests, fordert Umverteilung und eine Abschaffung der Schuldenbremse: Auf ihrem Parteitag will die Linke einen Gegenentwurf zu den Regierungsplänen präsentieren. Und es geht um Personalien. Von A. Budweg.
US-Vizepräsident JD Vance droht Kritikern in Israel. Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer sieht die Brandmauer brennen. Und die Innenminister wollen im Fall eines AfD-Wahlsiegs gerüstet sein. Das ist die Lage am Freitagmorgen.
Bei der richtungsweisenden Nachwahl im englischen Wahlkreis Makerfield hat der labour-interne Konkurrent von Premierminister Starmer, Burnham, gewonnen. Damit zieht er ins britische Unterhaus ein und kann Starmer als Labour-Parteichef herausfordern.
Alle reden darüber, wie man Wladimir Putin an den Verhandlungstisch bringen kann. EU-Ratspräsident António Costa ließ jetzt einfach mal in Moskau anrufen. Sein Alleingang wird in Brüssel als »Affront« gewertet.
Andy Burnham siegt bei der Nachwahl im englischen Makerfield und dürfte sehr bald Premierminister Keir Starmer herausfordern. Der britischen Politik drohen lähmende Wochen.
Der potenzielle Herausforderer des britischen Premierministers Keir Starmer, Andy Burnham, ist ins Parlament gewählt worden. Der 56-Jährige gewann den Sitz bei der Nachwahl im Bezirk Makerfield und könnte nun Starmer in eine parteiinterne Führungswahl zwingen.
Zehn Tage lang haben mehr als 5.000 Delegierte in Bonn die nächste Weltklimakonferenz im November vorbereitet. Dabei gab es Fortschritte, aber auch Widerstände. So ist von "schwerwiegenden" Angriffen auf die Wissenschaft die Rede. Von J. Schreiber.
Bislang mussten die EU-Sanktionen gegen Russland alle sechs Monate einstimmig verlängert werden - nun aber haben die Staats- und Regierungschefs diesen Zeitraum auf zwölf Monate ausgedehnt. Möglich wurde das durch den Regierungswechsel in Ungarn.
Nach Abschluss des Rahmenabkommens mit den USA verlangt Iran von allen Handelsschiffen eine Beantragung der Durchfahrt durch die Meerenge von Hormus. Die Passage soll gebührenfrei bleiben – allerdings nur für 60 Tage.
Der Regierungswechsel in Ungarn macht sich auch in Brüssel bemerkbar: Auf dem EU-Gipfel wurden die Wirtschaftssanktionen gegen Moskau ausgedehnt, alle 27 Mitgliedstaaten stimmten der Erklärung zu.
Donald Trumps vorläufiges Abkommen zur Beendigung des Irankriegs stößt auf scharfe Kritik in der eigenen Partei. Vor allem die finanziellen Zuwendungen an Teheran stoßen bei mehreren Senatoren auf Unverständnis.
Donald Trump kündigte Irans Regimewechsel an – am Ende steht ein Deal, den die Mullahs feiern. Wie kam es zu diesem Desaster? Im SPIEGEL-Talk diskutieren USA-Expertin Cathryn Clüver Ashbrook und Grünenpolitiker Omid Nouripour.