Schlagzeilen
Ob gegen Frauen, Männer oder Kinder gerichtet - Ausmaß und Brutalität von sexueller Gewalt durch russische Soldaten sind erschreckend. Laut UN wird diese Form der Gewalt systematisch eingesetzt. Von S. Petersohn und V. Molchanova.
Der weltgrößte Chemiekonzern reagiert auf die Gaskrise und baut auch am Stammsitz Ludwigshafen Stellen ab. Die Aussichten für dieses Jahr sehen trübe aus.
Die Gewerkschaft ver.di weitet im Tarifstreit für den öffentlichen Dienst ihre Warnstreiks aus. Am Montag soll in Nordrhein-Westfalen die Arbeit niedergelegt werden - auch an den Flughäfen Köln/Bonn und Düsseldorf.
Der US-Flugzeugbauer Boeing hat erneut Probleme mit seinem Dreamliner: Die US-Aufsichtsbehörde FAA ordnete eine Untersuchung an. Der Hersteller muss deswegen die Auslieferung erneut stoppen. Von Claudia Sarre.
Die deutsche Wirtschaft hat sich zum Ende des vergangenen Jahres schlechter entwickelt als zunächst berechnet. Grund war vor allem, dass die privaten Konsumausgaben wegen der hohen Inflation sanken.
Russland geht es dem britischen Geheimdienst zufolge nicht mehr um beträchtliche Gebietsgewinne. Selenskyj spricht von einer schwierigen Lage im Osten. Und: Kanzler Scholz appelliert an den Kriegstreiber. Die News.
Am 24.2.2022 überfiel Russland die Ukraine. In einem Video der ukrainischen Regierung ist rückblickend von einem traurigen Jahr die Rede - doch mit Blick auf das kommende betont Selenskyj seine Zuversicht. Es werde "das Jahr des Sieges".
Angesichts von Energie- und Konjunkturkrisen hatte BASF bereits ein Sparprogramm angekündigt. Nun ist klar: Der Chemiekonzern will international 2600 Stellen streichen. Einschnitte gibt es auch am Standort Ludwigshafen.
Russlands Angriff auf die Ukraine hat schwere Turbulenzen am europäischen Gasmarkt verursacht. Aber die Abhängigkeit von Russland hat stark nachgelassen, auch wenn vermehrt russisches Flüssigerdgas importiert wird. Von Thomas Spinnler.
Die deutsche Wirtschaft steht am Rande einer Rezession: Die Wirtschaftsleistung ist laut amtlichen Zahlen Ende 2022 deutlich stärker zurückgegangen als bisher angenommen – um 0,4 statt 0,2 Prozent.
Die Ampelkoalition hatte sich unter Olaf Scholz viel vorgenommen. Dann kam Putins Krieg. Was hat das mit dem "Klimakanzler" und dem "Fortschrittsbündnis" gemacht - was kann es noch schaffen? Von C. Emundts, N. Kohnert u. M. Rödle.
Der Chemiekonzern BASF schließt mehrere Produktionsstätten in Ludwigshafen, darunte eine Anlage für Ammoniak. Das Unternehmen will in großem Stil Stellen abbauen, rund zwei Drittel davon in Deutschland.