Schlagzeilen
Einfachere Förderung, mehr Rendite und ein besseres Vorsorgeprodukt: Die Bundesregierung will die private Altersvorsorge reformieren. Wer profitieren soll und welche Tücken es gibt.
Jeder fünfte junge Mensch in Deutschland denkt ans Auswandern. Mehr Prävention könnte die Kosten des Gesundheitssystems senken. Und Bundeskanzler Merz provoziert mit einer Äußerung über Gewalt durch Zuwanderer. Das ist die Lage am Mittwochabend.
Bayerns Hauptstadt wird ab sofort grün regiert. Noch verheerender für Markus Söder sind allerdings die CSU-Wahlergebnisse auf dem Land – und seine unkluge Reaktion auf das Debakel.
Die Preise steigen – aber die Kaufkraft auch. Eine neue Auswertung zeigt, welche Konsumgüter sogar erschwinglicher geworden sind.
Der Führungsstreit in der FDP spitzt sich zu: Parteichef Christian Dürr rechtfertigt seine überraschende Neu-Kandidatur – und teilt gegen Kontrahentin Marie-Agnes Strack-Zimmermann aus.
Mit Kanzler Merz will SPD-Chef Klingbeil in den kommenden Wochen weitreichende Reformen aushandeln. Dafür erwartet er auch Gegenwind. Das sei inzwischen typisch für Deutschland.
Die Gewerkschaft sieht die jüngste Wahl in Grünheide durch Einschüchterung und Drohungen beeinflusst. Nun soll das Arbeitsgericht klären, ob das Ergebnis gültig ist.
Nach den Vorwürfen von Collien Fernandes gegen ihren Ex-Mann werden die Forderungen nach schärferen Gesetzen immer lauter. Doch der Kampf um die Würde der Frau lässt sich nicht an den Staat delegieren.
In einem Brandbrief haben Linkenmitglieder Gregor Gysi Rassismus vorgeworfen. Hier spricht er über die Attacken aus den eigenen Reihen und übt leise Selbstkritik.
Für seine Äußerungen zum Irankrieg erntete Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier scharfe Kritik aus der Union. SPD-Politiker stellen sich jetzt hinter ihn. Und auch Sachsens CDU-Ministerpräsident Michael Kretschmer springt dem Staatschef bei.
Die Chemiebranche steckt in der Krise. Dennoch ist es gelungen, einen neuen Tarif ohne Streik auszuhandeln. Den letzten Ausstand gab es vor über einem halben Jahrhundert.
Abgeordnete haben Friedrich Merz im Bundestag zu einer Stellungnahme zur Debatte über Gewalt gegen Frauen gedrängt. Die Antwort des Kanzlers sorgte für Empörung.