Schlagzeilen
Zwar rollt der Verkehr in Deutschland nach dem Ende des bundesweiten Warnstreiks in der Nacht langsam wieder an. Doch auch heute müssen sich Reisende vor allem am Morgen noch auf Verzögerungen einstellen.
Die weltgrößte Handelsplattform für Digitalwährungen steht unter Anklage. Es geht um Verstöße gegen die Regeln auf dem US-Finanzmarkt. Und es droht ein Handelsverbot.
Fehlende Zulassungen, Nachlässigkeiten bei der Verifizierung von Kunden: Die US-Finanzaufsicht geht per Klage gegen die Krypto-Handelsplattform Binance vor. Es drohen empfindliche Strafen.
Abgekämpft vom nächtlichen Koalitionsausschuss musste sich Kanzler Scholz am Montag in die Niederlande begeben. Auf dem Flug durfte er abermals den Zwischenstand der Gespräche erklären. Gastgeber Rutte erlaubte sich einen Seitenhieb. Von Martin Schmidt.
Kanzler Olaf Scholz feiert den Schritt als »einzigartig in Europa«: Bei ihren Regierungskonsultationen in Rotterdam haben die Bundesregierung und die Niederlande eine stärkere Zusammenarbeit ihrer Streitkräfte vereinbart.
Morde, Folter, Versklavung: UN-Experten sehen Beweise dafür, dass Libyens Küstenwache wiederholt schwere Verbrechen gegen Migranten begangen hat. Sie wird seit Jahren von der EU mit Logistik und Finanzen unterstützt.
Benjamin Netanyahu hat sich im Streit über die Justizreform dem Druck der Straßen gebeugt. Aber der israelische Premier wird kaum dauerhaft einlenken. Immerhin könnten ihn die geplanten Gesetze vor dem Gefängnis bewahren.
Russlands Machthaber Putin kündigt an, taktische Atomwaffen in Belarus zu stationieren. Damit erhöht er den Einsatz – doch seine neue Nukleardrohung ist nicht besonders schlüssig.
Als erste ukrainische Stadt wurde Trostjanez vor einem Jahr befreit. Die russischen Soldaten zogen ab, aber die Grenze ist nah. Ein Besuch an einem Ort, der gern wieder einen Alltag hätte, aber seine Albträume nicht loswird.
In einer langen Nachtsitzung hat die Koalition versucht, ihre größten Probleme zu lösen. Nach 19 Stunden vertagte sie sich. Nun wirkt die Regierung wie in Selbstblockade.
Auch in den kommenden Jahren soll die Ukraine massiv von Militärhilfe aus Deutschland profitieren. Es geht um viele Milliarden Euro.
Lange hatten Ungarn und die Türkei den finnischen Nato-Beitritt blockiert. Jetzt ist der Weg für die Nordeuropa frei.