Schlagzeilen
Nach vier Verhandlungstagen hat Pakistan die Friedensgespräche mit Afghanistan für gescheitert erklärt. Die nach den schweren Grenzgefechten im Oktober vereinbarte Waffenruhe erscheint erneut brüchig.
Brasiliens Regierung geht hart gegen Drogenkartelle vor - auch in den dicht besiedelten Favelas von Rio de Janeiro. Bei dem jüngsten Polizeieinsatz wurden 64 Menschen getötet. Anwohner sprechen von kriegsähnlichen Zuständen. Von A. Herrberg.
Im Sudan herrscht laut den Vereinten Nationen die schwerste humanitäre Krise der Welt. Trotzdem erklärt das Land jetzt hohe Abgesandte der Uno zu unerwünschten Personen. Sie haben 72 Stunden zur Ausreise.
Als ein Hurrikan historischen Ausmaßes traf "Melissa" in Jamaika auf Land. Noch ist unklar wie massiv die Schäden ausfallen. Die Regierung hat die Insel zum Katastrophengebiet erklärt. Die UN planen Hilfstransporte.
Australien hat Hunderten Ausländern nach Straftaten die Visa entzogen. In die Heimatländer können viele aber nicht zurück. Nun geht es für sie in die Südsee. Die Kosten sind horrend.
Der republikanische Vorsitzende des US-Repräsentantenhauses erteilt Spekulationen über eine dritte Amtszeit von Donald Trump eine Absage. Eine Verfassungsänderung, die ihm eine erneute Kandidatur erlauben würde, sei unrealistisch.
»20 Jahre haben wir Ihren griesgrämigen Hass anhören müssen, ohne dass etwas gelöst wurde«: Kurz vor der Wahl liefern sich die niederländischen Spitzenpolitiker eine Redeschlacht mit Geert Wilders. Der könnte gewinnen.
Israel beschuldigt die Hamas, erneut Soldaten angegriffen zu haben und greift in der Folge Ziele in Gaza an. Die Terrororganisation will damit nichts zu tun haben. US-Vizepräsident Vance beschwichtigt.
Der Energiehunger von künstlicher Intelligenz sorgt weltweit für ein Comeback der Atomindustrie. Die Regierung von Donald Trump verspricht nun Milliarden; wie viele neue Kraftwerke dadurch ans Netz gehen, ist noch unklar.
Bald sollen monatlich mindestens 30.000 Tonnen exportiert werden: Die Islamische Republik nutzt laut Medienberichten Züge, um Kraftstoff nach Afghanistan zu bringen. Ob dort die Reise endet, ist unbekannt.
Bei einem Polizeieinsatz gegen eine Drogengang in Rio de Janeiro sind 60 Menschen getötet worden. Etwa 2.500 Einsatzkräfte sollen beteiligt gewesen sein. Der Zeitpunkt der Aktion dürfte kein Zufall gewesen sein.
Vor der libyschen Küste ist ein Flüchtlingsboot gesunken. Dutzende Menschen wurden gerettet, weitere gelten als vermisst. Bereits Hunderte Menschen sind dieses Jahr beim Versuch, das Mittelmeer zu überqueren, ums Leben gekommen.