Schlagzeilen
Für ihren Protest sucht die »Letzte Generation« einen anderen Fokus: Blockaden sollen erst mal vorbei sein. Gegen Luxussymbole in der Klimakrise richten sich auch die Grünen und einige EU-Staaten.
Es war das schwerste Zugunglück Deutschlands: Vor 25 Jahren raste der ICE "Wilhelm Conrad Röntgen" bei Eschede gegen eine Brücke. 101 Menschen starben. Heute gedachten Hunderte Hinterbliebene der Opfer. Auch Verkehrsminister Wissing war dabei.
Bei Jüterbog in Brandenburg ist die Feuerwehr weiterhin im Einsatz gegen einen Waldbrand, der sich auf 35 Hektar ausgebreitet hat. Aufkommender Wind verschlechtert nach Angaben der Einsatzleitung die Lage.
US-Verteidigungsminister Austin bezichtigt Peking der »Schikane und Nötigung« anderer Länder. Ein chinesischer Sprecher kontert: Die Indopazifik-Strategie der USA strebe amerikanische Vorherrschaft an.
Außenministerin Baerbock stellt sich im Heizungsstreit solidarisch hinter ihren Parteikollegen Robert Habeck. Die FDP hingegen bremst bei dem Gesetz weiterhin.
Seit Wochen brennt es in mehreren Provinzen Kanadas. Tausende im Osten des Landes mussten bereits ihre Häuser verlassen - nun sollen noch einmal 11.000 Menschen vor den Flammen fliehen. Und ein Ende der Katastrophe ist nicht in Sicht.
Tausende Menschen hoffen auf eine lebenswichtige Organtransplantation. Viele von ihnen vergeblich. Seit Jahren sucht die Politik nach Wegen, mehr Menschen zum Spenden zu motivieren. Von Birthe Sönnichsen.
Die Onlineplattform YouTube hat ihre Richtlinie zur Bekämpfung von Falschinformationen geändert. Zugunsten der Meinungsfreiheit sollen nun auch Videos mit zweifelhaften Inhalte über die US-Wahlen 2020 im Netz bleiben.
Der Vorsitzende der Europäischen Volkspartei hat eine "neue europäische Rettungsinitiative" für Flüchtlinge im Mittelmeer gefordert. Trotzdem solle nicht jeder Gerettete Zugang nach Europa bekommen, betonte Weber.
Spaniens Ministerpräsident Sánchez pokert. Für Ende Mai hat er vorgezogene Parlamentswahlen angesetzt. Dabei befinden sich rechte und rechtsextreme Parteien im Aufwind. Sánchez befindet sich in einer Lage, die an die von Angela Merkel erinnert. Von F. Welz.
Die AfD steht so gut da wie seit fünf Jahren nicht mehr. Ihr hilft, dass die anderen Parteien schlecht kommunizieren und keinen Plan haben. Dabei gäbe es Rezepte.
Kurz vor der Pleite haben sich Demokraten und Republikaner auf eine Aussetzung der Schuldenbremse geeinigt. Joe Biden lobt in seiner TV-Ansprache den Kompromiss – doch schon gibt es Kritik, selbst aus der eigenen Partei.