Schlagzeilen
Der Asylkompromiss stand – doch Polen und Ungarn wollen ihn nicht akzeptieren, weil er nicht einstimmig gefasst wurde. Nun nehmen die Staats- und Regierungschefs den Asylzank am Freitag erneut auf die Tagesordnung.
Die Weltmeere sind dieses Jahr plötzlich viel wärmer als sonst. Was das bedeutet.
Noch ist keine Einigung bei der Asylreform in Sicht: Beim EU-Gipfel in Brüssel forderte Polen, jedes Land solle selbst entscheiden, wie es Länder mit besonders vielen Migranten unterstützt. Auch Ungarn blockiert die Reform.
Ukrainische Truppen machen nach eigenen Angaben Fortschritte in Richtung der Stadt Bachmut. Die Stadt hat eine besondere Bedeutung.
Seit Tagen entlädt sich in Frankreich die Wut über den Schuss auf einen 17-Jährigen. Die Staatsanwaltschaft hat den verantwortlichen Polizisten nun festgenommen – und ermittelt wegen »vorsätzlicher Tötung«.
In Frankreich ist es nach dem Tod eines 17-Jährigen erneut zu Zusammenstößen zwischen der Polizei und Demonstrierenden gekommen. Der Polizist, der den Jugendlichen in Nanterre tödlich verletzt hatte, ist in Untersuchungshaft.
Seit 16 Monaten herrscht Krieg, sein Land brauche eine Perspektive: So untermauert der ukrainische Präsident seine Forderung nach Aufnahme von EU-Beitrittsverhandlungen. Vom EU-Gipfel kamen derweil nur vage Zusagen.
Donald Trump will nächstes Jahr wieder ins Weiße Haus einziehen. Doch ein mächtiger Strippenzieher hat andere Pläne.
Rückkehr zum Leistungsprinzip oder stärkere Diskriminierung? Das Oberste US-Gericht hat den leichteren Zugang zu Elite-Universitäten für Minderheiten für verfassungswidrig erklärt. Die Reaktionen fallen unterschiedlich aus. Von Julia Kastein.
War es nun ein Spionageballon, der im Februar Nordamerika überflog und dann abgeschossen wurde? Sicher ist dem Pentagon zufolge jetzt, dass der Ballon nichts sammeln und senden konnte – dafür hätten die USA gesorgt.
Der Hilfssheriff, der wegen seiner Untätigkeit bei der Schießerei an der Marjory Stoneman Douglas High School angeklagt wurde, ist in allen elf Anklagepunkten freigesprochen worden. Bei dem Massaker kamen 17 Menschen ums Leben.
Brasilien, Russland, Indien, China, Südafrika – und Äthiopien? Millionen Menschen hungern in dem ostafrikanischem Staat, der sich gerade von einem blutigen Bürgerkrieg erholt. Nun möchte Addis Abeba aus Brics Bricse machen.